Wer Videos professionell produzieren will, kommt um eine entsprechende Ausrüstung nicht umhin. Mit einer kleinen Handkamera ist es da nicht mehr getan. Wir geben einen Überblick darüber, was man mindestens als Ausrüstung haben muss.

Kamera und Objektive

Welche Kamera man benutzt ist unerheblich, solange sie professionellen Standards genügt. Das schaffen heute wenige Profivideokameras, wie sie vor allem im TV eingesetzt werden, kleinere Filmkameras wie Red und Blackmagic und einige der hochwertigen Spiegelreflexkameras. Ohne 4K Auflösung geht es heute nicht mehr. Weiteres wichtiges Zubehör sind ein Aufsteckmontor (am besten kalibriert) und verschiedene Objektive.

Beleuchtung

Man braucht heute mehrere Beleuchtuingselemente. Für ein Interview sind mindestens drei Leuchten notwendig, die aber heute günstiger sind, weil sie meistens LED-Lampen haben. Haben sollte man auch entsprechend passende Schirme und Reflektoren.

Tonequipment

Ohne guten Ton gibt es kein gutes Video. Das Mikrofon der Kamera reicht da nicht aus, und echte Profis nehmen auch nicht über den Toneingang der Kamera auf, sondern über ein externes Aufnahmegerät. Beim Mikrofon sollte man nicht sparen, Standard sind heute Mikros, die am Sprecher angebracht werden und mit Funkübertragung funktionieren sowie Richtmikrofone und besondere Kondensatormikrofone. Benötigt werden auch ein Windschutz und ein Ploppschutz bei Aufnahme zur Nachvertonung. Um den aufgenommenen Ton auch überwachen zu können, braucht es außerdem gute Studiokopfhörer.

Computer

Man kann heute schon mit einem Laptop Videos nachbearbeiten, wenn dieser ausreichend Prozessorleistung und Arbeitsspeicher hat. Mehr ist in diesem Zusammenhang immer besser. Besser ist aber, wenn man sich einen Schnittplatz mit einem Desktop-PC einrichtet.

Software

Es gibt heute vor allem zwei oder drei große Videobearbeitungsprogramme, die von den Profis benutzt werden. Ob Final Cut oder Premiere ist dabei eher eine Geschmacksfrage und hängt davon ab, auf welchem System man gelernt hat und welches System vom Kunden bevorzugt wird. Zur Software gehören dann auch Erweiterungen, die man zum Beispiel für Spezialeffekte benutzen kann oder für das Color Grading.