Um ein Video zu machen, braucht es längst nicht mehr so viel Ausrüstung wie noch vor wenigen Jahren. Schon mit einem normalen Handy lassen sich durchaus sehenswerte Filmchen machen und es gibt sogar international ausgezeichnete Kurzfilme, die mit einem iPhone gedreht wurden.

Wer sich nicht eine große professionelle Filmkamera zulegen will (wie eine Blackmagic oder eine Red), der kann durchaus mit einer modernen Spiegelreflexkamera, einer Four-Third oder gar einer guten Kompaktkamera arbeiten. Die Kamera sollte aber eine Mindestauflösung von 1024 Pixeln haben, um zumindest einen HD-Film zu drehen.

Wer eine Spiegelreflexkamera hat (oder eine Four-Third) hat den Vorteil unterschiedliche Objektive nutzen zu können, die sich sehr auf die Bildqualität auswirken können. So kann man mit einem Weitwinkelobjektiv eine ganze Szene einfangen und mit einem Zoomobjektiv noch wunderbare Close-Ups filmen.

Auf jeden Fall ein Stativ verwenden

Damit man vermeidet, dass das Bild verwackelt, ist unbedingt ein Stativ zu empfehlen. Sich das Gefilmte nur auf dem Kameramonitor anzuschauen reicht nicht – der ist meistens so klein, dass man das Wackeln nicht wahrnimmt. Stative gibt es schon für wenig Geld, und die Grundregel ist immer noch besser ein schlechtes Stativ als gar keins. Wer es professioneller haben will, kann sich auch eine Steady Cam zulegen, bei der die Kamera über ein Gamble praktisch in der Schwebe gehalten wird. Dieses wird vor allem dann eingesetzt, wenn man sich mit der Kamera viel bewegen muss, zum Beispiel beim Laufen.

Eine weitere Anschaffung, die man sich auch für Videoclips überlegen sollte sind LED-Leuchten. Die gibt es auch schon recht günstig. Zu wenig Licht und zu starke Schatten sind eines der größten Probleme bei der Erstellung von Videos, können aber mit guter Ausleuchtung leicht behoben werden. Ist das Budget zu klein, können heute auch schon die eingebauten Taschenlampen von Handys reichen, die sehr lichtstark sind. Man sollte aber mehrere Leuchten verwenden und aufpassen, dass die Schatten nicht zu dominant werden.